Mögliche Komplikationen bei einer Bauchstraffung
Die
Bauchstraffung ist zwar ein aufwendiger Eingriff, aber es treten selten Komplikationen auf. Wenn es aber zu Problemen kommt, dann können diese schwerwiegend sein. Aus diesem Grund wird eine komplette Bauchstraffung auch nur unter stationären Bedingungen durchgeführt. Welche Komplikationen können nun bei einer Bauchstraffung auftreten? Durch die großflächige Mobilisation der Bauchdecke sind Blutungen möglich. Aus diesem Grund werden Sie bei einer Bauchstraffung Drainagen erhalten, so dass keine Blutreste sich unter der Bauchdecke ansammeln können. Um ein optimales Ergebnis bei einer Bauchstraffung zu erreichen ist die Lösung der Bauchhaut von der Bauchmuskulatur bis zu den Rippen erforderlich. Durch diese Maßnahme kann es im Zuge der Bauchstraffung zu einer Verschlechterung der Durchblutung in der Bauchhaut kommen. In diesem Falle kann es zu einer Wundheilungsstörung oder eventuell sogar zu einer Infektion nach der Bauchstraffung kommen. Wie anfangs schon erwähnt, kommt es sehr selten zu Komplikationen bei einer Bauchdeckenstraffung, wenn diese durch einen erfahrenen Operateur durchgeführt werden. Trotzdem ist in den Anfangstagen eine engmaschige Kontrolle nötig.
TIPP! Bauchstraffung und Komplikationen
Bei weiteren Operationen mit einer Bauchstraffung treten vermehrt Thrombosen und Embolie auf. Bsp.: Bei einer Bauchstraffung im Zuge mit einer Gebärmutterentfernung kommt es laut Statistiken in 6.6% der Fälle zu Lungenembolien.
Ausnahme: Fettabsaugung und Bauchstraffung. Hier zeigt sich kein erhöhtes Risiko für eine Lungenembolie im Vergleich zur reinen Bauchdeckenstraffung.