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5.2.2012 : 20:48

Die Operationstechniken

Bei einer Brustvergrösserung können die Implantatkissen an verschiedenen Stellen positioniert werden. Bei der subglandulären Positionierung wird das Brustimplantat unter die Brustdrüse und oberhalb des Brustmuskels positioniert. Eine Alternative ist die Positionierung des Implantates unter den Brustmuskel, die so genannte submuskuläre Brustvergrößerung. Operativ ist diese Art der Brustvergrösserung aufwendiger und zeitintensiver. Welche Art der Brustvergrösserung für Sie die besser ist, hängt mit Ihren individuellen Wünschen, Ihrer Anatomie und den Empfehlungen Ihres Operateurs zusammen. Über welchen Zugang die Brustimplantate eingebracht werden, sollten sie sich vor einer Brustvergrößerung genauestens überlegen. Bei einem Einbringen der Implantate über die Unterbrustfalte wird ein 4-5 cm langer Schnitt ca. 1 cm unter die alte Inframammarfalte gelegt. Durch die Tiefe Positionierung ist gewährleistet, dass nach der Brustvergrösserung die Narbe genau in der Unterbrustfalte liegt. Eine weitere Möglichkeit die Brustimplantate einzubringen ist über den Brustwarzenhof. Die Narbe ist kaum sichtbar, die Unterbrustfalte lässt sich aber nicht so optimal formen. Auch kann nicht jede Implantatgröße und Implantatart über den Brustwarzenhof bei einer Brustvergrösserung eingebracht werden. Bei der Brustvergrösserung über die Achsel wird das Brustimplantat unter den Brustmuskel gelegt. Die Narbe sollte kaum sichtbar sein, die Unterbrustfalte ist teilweise nicht so gut formbar. Die Vor- und Nachteile der Zugänge sollten Sie vor der Brustvergrösserung mit Ihrem Operateur besprechen. Die Operationsdauer beträgt ein bis zwei Stunden, ein stationärer Aufenthalt liegt zwischen 24 Stunden und 3 Tagen. Meistens erhalten Sie eine Saugdrainage pro Seite, die ca. 24 Stunden nach der Brustvergrößerung gezogen werden.