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5/18/2012 : 9:52 pm : +0200

Bruststraffung mit und ohne Implantate

 

Lockere Brüste, schlaffes Gewebe, unschöne Form: Viele Frauen leiden unter der Lockerheit ihres Brustgewebes. Die Lösung: Festigung der Brust durch eine Bruststraffung.

 

Viele Frauen empfinden eine schlaffe Brust als unästhetisch, obwohl das Brustgewebe naturgemäß mit zunehmendem Alter erschlaffen kann. Auch durch Krankheiten oder durch vorangegangene Schwangerschaften ist eine Lockerung der Brust über das natürliche Maß hinaus möglich. Hier kann durch eine Bruststraffung eine Korrektur zur Verbesserung der Ästhetik erfolgen. Dieser fachärztliche Eingriff kann in Vollnarkose oder in örtlicher betäubung mit Sedierung erfolgen.

Die Ptosis der Brust spielt für die Funktion der Brust keine Rolle. Somit ist die Mastopexie keine Krankenkassenleistung. Die Bruststraffung dauert ca. 2-3 Stunden, je nach Aufwand des Eingriffs.

 

Bruststraffung ohne Brustimplantate? Jährlich werden mehrere tausend Operationen dieser Art vorgenommen. Es gibt prinzipiell zwei verschiedene Möglichkeiten der Bruststraffung. Die Bruststraffung mit und ohne Brustimplantate.  Bei beiden Vorgehensweisen werden vor der Operation die geplanten Hautschnitte und die gewünschte Position der Brustwarze auf die Haut aufgezeichnet. Ziel des Eingriffs ist es, durch Neuformung der Brustdrüsen und Versetzen der Brustwarze, dem Busen neue Festigkeit zu verleihen und ein ästhetisches Bild zu schaffen.

Vor allem bei der Bruststraffung ohne Implantate wird überschüssige Haut entfernt, um das darunter liegende Gewebe modellieren zu können. Bei der sog. narbensparenden Technik nach Lejour wird ausgehend vom Brustwarzenhof die Haut bis zur Unterbrustfalte eingeschnitten. Hierdurch kann das darunter liegende Gewebe nach oben in die neue Position gebracht werden. Die verbleibende Haut sollte bei dieser Technik spannungsfrei verschlossen werden. Bei einer ausgeprägtere Straffung ist eventuell ein sog. Ankerschnitt erforderlich. Zu den Narben um den Brustwarzenhof und im Stegbereich kommt es zu einer Narbe in der Unterbrustfalte. Diese ist in der Regel kaum sichtbar, wenn sie ausgeheilt ist. Bei beiden Operationsarten besteht die Gefahr von Empfindungsstörungen in der Brustwarze sowie eine Einschränkung der Stillfähigkeit. Diese Komplikationen sind zwar extrem selten, sollten aber von Ihrem Operateur angesprochen werden.


Bruststraffung mit Brustimplantaten: Vor allem bei Straffungen in Kombination mit einem Brustimplantat wird die Periareoläre Technik verwendet. Der Schnitt verläuft hierbei rund um den Brustwarzenhof. Hierdurch wird Haut um den Brustwarzenhof entfernt. Falls gewünscht, kann dieser verkleinert werden. Anschließend wird der Hautmantel um die Brustwarze gerafft. Die hierdurch entstehenden kleinen Fältelungen verschwinden in der Regel nach 1 Monat.

Bei einer Bruststraffung mit Implantaten wird die Straffung mit einer Brustvergrößerung kombiniert. Dazu werden der Patientin zusätzlich zur Bruststraffung Silikonimplantate eingesetzt. Beides erfolgt in einer Operation. Die Implantate werden nach erfolgreicher Straffung entweder zwischen Brustgewebe und Brustmuskulatur oder zwischen Rippen und Brustmuskel eingesetzt. Dieses ist in jedem Fall Patientenabhängig. Auf die Qualität des Implantates sollte hierbei besonders geachtet werden. Heutzutage müssen die meisten Brustimplantate nach zehn Jahren nicht mehr durch neue ersetzt werden. Ein weiterer geplanter Eingriff steht also nicht an

Nach der Operation wird zunächst ein Verband getragen, der mit einem Stütz-BH kombiniert wird. Der Verband soll vor Infektionen schützen und die Implantate in ihrer Position halten.

Mögliche Komplikationen: Komplikationen können in Form von Entzündungen oder ausgeprägten Narben auftreten. Falls erforderlich können stark ausgebildete Narben mit einer speziellen Methode der Narbenbehandlung nachbehandelt werden. Selten kommt es zu Asymmetrien oder Blutgerinnseln in der Brust. Nach etwa drei bis sechs Monaten ist das endgültige Ergebnis zu sehen.

 

Die besten Ergebnisse werden im Allgemeinen bei Frauen mit kleineren Brüsten erzielt, da das langfristig stabile Ergebnis vom Brustgewicht abhängig ist. Man sollte sich jedoch im Klaren darüber sein, dass es sich nach einem solchen Eingriff nicht um eine nachhaltige Änderung handelt. Mit zunehmendem Alter kann das Gewebe erneut erschlaffen.

 

Ursachen für eine schlaffe Brust.

  • Gewichtsabnahme: Eine Bruststraffung verhilft Ihnen wieder zu einer wohlgeformten Brust. Durch starke Gewichtsabnahme besteht ein Hautüberschuß, der durch die Bruststraffung vermindert wird. Das Ergebnis ist die natürliche, wohlgeformte Brust. Bei kleinen Brüsten oder ist eventuell ein Implantat erforderlich.
  • Schwangerschaft: Eine Bruststraffung kann nach der Geburt eines Kindes sinnvoll sein. Durch eine Bruststraffung wird nur die überschüssige Haut vermindert. Die Brustgröße verändert sich nicht. Sie bekommen wieder eine straffere und fester Brust. mehr...
  • Stillen: Vorweg, in einigen Fällen ist die Bruststraffung nach dem stillen nicht ausreichend. Eine Kombination aus Bruststraffung und Brustimplantaten würde dann zu einem guten Ergebnis führen. mehr...