Die Brustvergrößerung für eine wohlgeformte Brust
Die Brustvergrößerung zählt zu den am häufigsten durchgeführten Schönheitsoperationen. Nicht nur plastische Chirurgen, sondern auch Gynäkologen, Chirurgen, aber auch MKG Chirurgen tummeln sich auf dem sehr lukrativen Markt der Brustvergrößerung.
Welche Frau wünscht sich nicht einen ästhetisch wohlgeformten Busen der zu ihrem Körper paßt. Genau diese Art der Brustvergrößerung wird in der Regel gewünscht, und nicht die Busenwunder die die Hochglanzmagazine zieren. Um eine möglichst natürliche und ästhetische Brustvergrößerung zu erreichen sollte man sich an einen Spezialisten der Brustchirurgie wenden. Wie erfährt man nun, wer der beste Operateur ist? Sie sollten gut vorbereitet in das erste Beratungsgespräch gehen und mindestens zwei Beratungsgesprächen durchführen. Auch privaten Empfehlungen sollte man folgen. Informieren Sie sich hier schon einmal vor Ihrem ersten Beratungsgespräch über die Brustvergrößerung.
Brustvergrößerung durch Implantate: Die Brust der Frau ist ein wichtiges äußeres Geschlechtsmerkmal, welches zunehmend durch Medien und unsere Gesellschaft in den Vordergrund gestellt wird. So erstaunt es nicht, dass sich immer mehr Frauen einer ästhetischen Brustvergrößerung unterziehen. Durch die Mammaaugmentation läßt sich die Form und die Größe der Brüste verändern. Auch bei Brustungleichheit (Brustasymmetrie) kann durch eine gezielte Brustvergrößerung ein gleiches (symmetrisches) Ergebnis erzielt werden. Die Brustvergrößerung wird schon seit dem 19. Jahrhundert durchgeführt und zählt heute bei Frauen zu einem der am häufigsten durchgeführten plastischen ästhetischen Operationen. Im Laufe der Jahre haben sich aber die Operationstechniken und die verwandten Materialien stark gewandelt. Durch die heutige Technik der Brustvergrößerung ist eine sichere Versorgung durch Implantate möglich.
Die geeignete Patientin für eine Brustvergrößerung: Eine Brustvergrößerung kann das Selbstwertgefühl und das äußere Erscheinungsbild verändern. Eine anderer Mensch werden Sie aber nicht. Vor dem ästhetischen Eingriff (Mammaaugmentation) überlegen Sie sich Ihre Gründe und Ihre Erwartungen an die Operation. Besprechen Sie Ihre Überlegungen zur Brustvergrößerung mit dem Chirurgen ihres Vertrauens. Wenn Sie physisch und psychisch gesund sind, das Brustwachstum abgeschlossen ist und eine Verbesserung Ihres Aussehens wünschen, sind Sie eine gute Kandidatin für eine Brustvergrößerung. Ihre Erwartungen sollten auf jeden Fall realistisch bleiben.
Die Operationsplanung bei einer Brustvergrößerung:
Vor der Mammaaugmentation sollten Sie sich genauestens überlegen, welches Ergebnis Sie erwarten. Sie sollten sich Gedanken über die Brustform und die Brustgröße machen. Die Brustgröße können Sie z.B. vor der Operation bestimmen, indem Sie einen BH Ihrer Wahl kaufen und diesen z.B. mit Stoff ausfüttern. Hierdurch bekommen Sie eine Idee, welche Brustgröße zu Ihnen passt. Sie müssen nur bedenken, dass die Brustimplantate bei einer Brustvergrösserung wesentlich schwerer sind. Ihre Erwartungen und Wünsche sollten Sie vor der Vergrößerung der Brust mit Ihrem Chirurgen Ihrer Wahl genauestens besprechen. Der Operateur sollte Ihnen die Möglichkeiten der Operation und eventuelle Alternativen zu einer Vergrößerung der Brüste mit Brustimplantaten genauestens erklären. So gibt es seit einigen Jahren die Möglichkeit die Brust ohne Operation zu vergrößern. Diese Alternative solle Ihnen Ihr Operateur auch nennen und Ihnen die Vor- und Nachteile schildern. Schreiben sie sich eventuelle Fragen auf und informieren Sie sich über die möglichen Komplikationen bei und nach einer Brustvergrößerung. Der Operateur Ihrer Wahl sollte Sie über die Brustimplantatart und über die unterschiedlichen Füllungsmaterialen informieren. Sie sollten den Operateur mitteilen, ob Sie rauchen und welche Medikamente Sie regelmäßig oder unregelmäßig einnehmen. Eine Brustvergrößerung ist ein geplanter Eingriff und sollte für die Patienten und den Arzt optimal verlaufen!
Implantatarten: Es gibt verschiedene Implantatarten zur Brustvergrößerung. Die verschiedenen Brustimplantate unterscheiden sich in Größe, Form, Art der Umhüllung und der Art des Füllmaterials.
Implantatgrößen: Implantatgrößen können zwischen 80 ml und weit über 600ml ausgewählt werden.
Form der Brustimplantate: Hier unterscheidet man die anatomsichen Implantate von den runden Implantaten. Jede Art hat ihren Stellenwert in der Brustvergrößerung.
Die Außenwand von Brustimplantaten: Die Außenhüllen der Brustimplantate können glatt oder texturiert sein. Ein besondere Art der Implantathüllen aus Polyurethan oder . Die Füllungen bestehen entweder aus einer 0,9% Kochsalzlösung, einem Silikongel oder aus 0,9%iger Kochsalzlösung und Silikongel. In Deutschland wird vor allem das Silikongel als Füllung bei Augmentation verwendet, da es das natürlichste Ergebnis zeigt. Die Vor- und Nachteile der verschiedenen Implantatarten bei Brustvergrösserung sollte Ihnen Ihr Operateur erklären.
Mögliche Komplikationen: Bei der Durchführung der Mammaaugmentation durch einen Spezialisten sind Komplikationen selten und nicht zu erwarten. Wie bei jedem chirurgischem Eingriff kann es aber zu einer Blutung oder Nachblutung kommen. Falls diese nicht durch konservative Maßnahmen zum Stillstand kommen, ist eine zweite Operation erforderlich. Auch können im Verlauf des Heilungsprozesses Entzündungen und Infektionen auftreten. Dann ist es teilweise erforderlich, dass Sie Antibiotika einnehmen müssen oder dass sogar eine erneute Operation erfolgen muss. In selten Fällen klagen Patientinnen über Gefühlsstörungen bzw. über ein vermehrtes Gefühl in der Brustwarze. Diese Irritationen verschwinden ein bis zwei Monate nach der Operation. Bei einer sehr dünnen Haut sind die Brustimplantate eventuell tastbar oder durch eine Fältelung sichtbar. Diese Komplikation kann meistens durch die Positionierung der Brustimplantate unter den Brustmuskel vermieden werden. Natürlich ist es auch möglich, dass Brustimplantate einen Defekt bekommen. Dies ist möglich nach einem Unfall oder bei Abnutzungserscheinungen der Implantate. Die Ruptur der Implantate erfordert einen sofortigen operativen Eingriff mit Austauschen des Implantates, um der möglichen Komplikation einer Granulombildung vorzubeugen. Durch die neuartige Gelstruktur der Brustimplantate verbleibt das Gel aber in der Brusttasche oder in der Kapseltasche und es verteilt sich nicht im Körper. Die häufigste Komplikation bei einer Brustvergrößerung ist die Kapselfibrose. Diese tritt in weniger als 10% der Fälle auf, ist aber ein ernst zu nehmendes Risiko. Durch die Kapselkontraktur, die nach mehreren Monaten oder aber erst nach mehreren Jahren nach einer Brustvergrößerung auftreten kann, kommt es zu Schmerzen und zu Veränderungen der Brustform. Eine operative Korrektur ist dann in den meisten Fällen erforderlich.
Wo sollte die Operation erfolgen? Die Mammaaugmentation kann unter stationären aber auch unter ambulanten Bedingungen erfolgen. Der Eingriff sollte aber immer in einem hierfür speziell eingerichteten Operationsraum durchgeführt, um ein sicheres und optimales Ergebnis zu erreichen. Die Wahrscheinlichkeit einer Komplikation wird hierdurch auf ein Minimum reduziert.
Mögliche Narkosearten: Eine Operation wird meistens in Vollnarkose durchgeführt. Dies hat den Vorteil, dass Sie schmerzfrei operiert werden können und der Operateur bei einer Brustvergrößerung die Implantattasche in Ruhe gut ausformen kann. Die Operation kann aber auch in Analgosedierung durchgeführt. Der Anästhesist verabreicht in diesem Fall ein starkes Beruhigungsmittel sowie ein Schmerzmittel. Der Chirurg betäubt die Brust mit einem Lokalanästhetikum, so dass kaum Schmerzen bei einer Brustvergrößerung auftreten. In Deutschland wird die Brustvergrößerung vor allem in Vollnarkose durchgeführt.
Position der Implantate: Bei einer Brustvergrößerung können die Implantatkissen an verschiedenen Stellen positioniert werden. Bei der subglandulären Positionierung wird das Brustimplantat unter die Brustdrüse und oberhalb des Brustmuskels gelegt. Eine Alternative ist die Positionierung des Implantates unter den Brustmuskel, die so genannte submuskuläre Brustvergrößerung. Operativ ist diese Art der Mammaaugmentation aufwendiger und zeitintensiver. Welche Art der Brustvergrösserung für Sie die besser ist, hängt mit Ihren individuellen Wünschen, Ihrer Anatomie und den Empfehlungen Ihres Operateurs zusammen. Über welchen Zugang die Brustimplantate eingebracht werden, sollten sie sich vor der Operation genauestens überlegen. Bei einem Einbringen der Implantate über die Unterbrustfalte wird ein 4-5 cm langer Schnitt ca. 1 cm unter die alte Inframammarfalte gelegt. Durch die Tiefe Positionierung ist gewährleistet, dass nach der Brustvergrösserung die Narbe genau in der Unterbrustfalte liegt. Eine weitere Möglichkeit die Brustimplantate einzubringen ist über den Brustwarzenhof. Die Narbe ist kaum sichtbar. Auch kann nicht jede Implantatgröße und Implantatart über den Brustwarzenhof bei einer Brustvergrösserung eingebracht werden. Bei der Augmentation über die Achsel wird das Brustimplantat unter den Brustmuskel gelegt. Die Narbe sollte kaum sichtbar sein, die Unterbrustfalte ist teilweise nicht so gut formbar. Die Vor- und Nachteile der Zugänge sollten Sie vor der Brustvergrösserung mit Ihrem Operateur besprechen. Die Operationsdauer beträgt ein bis zwei Stunden, ein stationärer Aufenthalt liegt zwischen 24 Stunden und 3 Tagen. Manchmal erhalten Sie einen Schlauch (Saugdrainage) pro Seite. Dieser kann in der Regel nach ca. 24 Stunden gezogen werden.
Die Nachbehandlung: Nach einer Brustvergrösserung werden Sie für einige Tage Schmerzen haben und sich vermehrt müde fühlen. Ihr Operateur wird Ihnen nach der Brustvergrößerung dagegen Medikamente zur Linderung verschreiben. In der Regel können Sie 24 Stunden nach dem Entfernen der Drainagen duschen gehen. In den meisten Fällen ist kein Spezial-BH oder ein Stuttgarter Gürtel nach der Operation erforderlich. Die Verbände können meistens nach sieben Tagen weggelassen werden.
Zurück zur Normalität nach einer Brustvergrößerung: Es sollte möglich sein, dass Sie sieben Tage nach einer Brustvergrösserung, in Abhängigkeit von Ihrem Beruf, wieder arbeitsfähig sind. Sie sollten Ihren Chirurgen befragen und seinen Anweisungen folgen. Die Brüste sind nach einer Brustvergrößerung die ersten paar Wochen noch geschwollen und eventuell überempfindlich. Einen Monat nach der Brustvergrösserung sollten die Brüste Ihnen keine Beschwerden mehr bereiten. Die Narben werden zunehmend unauffälliger und bei normalem Verlauf in einem halben Jahr nach der Brustvergrösserung fast unsichtbar sein.
Falls Sie stärke Schmerzen, Fieber oder andere Probleme nach einer Mammaaugmentation haben, sollten Sie sofort Ihren Operateur kontaktieren.
Überlegen Sie, aus welchen Gründen Sie sich ihr Brust haben vergrößern lassen und genießen Sie das neue Gefühl.
Brustvergrößerung Kurzinfo
Kosten: ab 2000 EUR bis über 5000 EUR
Indikation zur Brustvergrößerung: ästhetisch
Narkoseart: Vollnarkose (Intubationsnarkose)
Operationsdauer: 2 Stunden
Stationärer Aufenthalt: 3 bis 4 Tage
Fit: nach 7-10 Tagen
Sport: nach 6-8 Wochen