Mögliche Komplikationen durch eine Fettabsaugung
Auch bei der Fettabsaugung können Komplikationen auftreten. Diese sind aber relativ selten, insbesondere wenn die Fettabsaugung in Analogsedierung und unter Tumeszenzanästhesie erfolgt. Die eingebrachten Flüssigkeitmengen während einer Fettabsaugung sollten in der Regel vier Liter an Flüssigkeitsmenge nicht überschreiten, so dass Volumenverschiebungen nicht stattfinden. Nach jeder Fettabsaugung ist es möglich,dass kleinere Blutungen auftreten. Diese sind in der Regel aber unbedeutend und würden nur einen etwas größeren Bluterguß in oder unter der Haut entstehen lassen. Dellenbildungen nach einer Fettabsaugung sollten mit den heute verwendeten feinen Kanülen nicht mehr vorkommen.
Auch Entzündungen der Haut oder des Unterhautfettgewebes sind selten und sind gut mit einem Antibiotikum in den Griff zu kriegen.
Falls die Fettabsaugung mittels einer Ultraschallkanüle durchgeführt wird, kann es bei Unachtsamkeiten zu Verbrennungen der Haut kommen.
Wie bei allen Operationen gilt, dass bei qualifizierten Operateuren die Komplikationsraten sehr niedrig sind.