DeutschEnglishFrancais
5.2.2012 : 20:59

Die Nasenkorrektur - Möglichkeiten, Operationsverfahren

In der Regel dauert eine Nasenkorrektur eineinhalb bis zwei Stunden, bei komplizierteren Eingriffen auch manchmal etwas länger. Der Operateur löst die Nasenhaut von seinen Strukturen, so dass das Nasenskelett frei zugänglich wird. Hierfür ist entweder ein Schnitt an der Nasenbasis oder ein Schnitt im Naseninneren erforderlich. Bei der so genannten "geschlossenen Nasenkorrektur" wird der Schnitt unsichtbar in den Schleimhäuten positioniert. Der Vorteil dieser Schnittführung ist die nicht sichtbare Narbe. Leider muss der Operateur aber auch die Nasenkorrektur "blind" durchführen, da die Sicht auf das Nasenskelett bei geschlossener Rhinoplastik nicht gegeben ist. Teilweise ist hierdurch keine optimale Nasenformung möglich. Bei komplizierten Fällen und Korrekturen der Nasenspitze ist die "offene Nasenkorrektur" zu bevorzugen. Bei der "offenen Nasenkorrektur" erfolgt ein kleiner Schnitt in der Columella, dem sog. Nasensteg. Hierdurch lässt sich die Nasenhaut vom Nasengerüst sozusagen wegklappen. Man hat freie Sicht auf die zu operierenden Nasenstrukturen. Der Nachteil bei dieser Art der Nasenkorrektur sind die eventuell sichtbaren Narben. Für welchen Zugang Sie sich bei einer Nasenkorrektur entscheiden und am besten geeignet sind, sollten Sie mit Ihrem Operateur besprechen.

Wenn die Nasenkorrektur abgeschlossen ist, werden eventuell noch Nasenschienen und Nasentamponaden in die Nasenlöcher eingebracht. Hierdurch wird neben dem Nasengips gewährleistet, dass in der postoperativen Stabilisierungsphase bei einer Nasenkorrektur das Ergebnis erhalten bleibt. In der Regel werden die Nasentamponanden nach 5 Tagen, der Gips und die Nasenschienen nach 14 Tagen entfernt.